Werk · Aristoteles

Große Ethik — Magna Moralia

Zwei Bücher behandeln Tugend, Handlung und Glück in vergleichsweise knapper Form. Die Schrift greift aristotelische Probleme auf; Anordnung und Formulierungen lassen jedoch an eine schulische Bearbeitung denken.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Die unmittelbare Autorschaft bleibt umstritten; peripatetischer Ursprung erklärt die Aufnahme ins Corpus, ohne den Verfasser festzulegen.

Unter Aristoteles’ Namen überliefert; seine persönliche Autorschaft ist umstritten oder verworfen.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Tugend

    Charakterhaltungen betreffen geordnete Weisen, Leidenschaften zu erleben und Handlungen auszuführen.

  2. 02

    Überlegung

    Entscheidung betrifft das vom Handelnden Abhängige und verlangt das Zusammenwirken von Vernunft und Begehren.

  3. 03

    Vergleich

    Unterschiede zu den anderen Ethiken beleuchten Überlieferung und Umformung philosophischer Lehre.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Vergleichen Sie ein Kapitel zu Mut oder Freundschaft mit den anderen Ethiken, ohne alle drei automatisch anzugleichen.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

Weitere Texte erkunden
4. Jahrhundert v. Chr.; später überlieferte Textanordnung

Eudemische Ethik

4. Jahrhundert v. Chr.; später überlieferte Textanordnung

Politik

Zurück zur Bibliografie

Die Bibliothek durchsuchen

Beginne mit einem Namen, einer Frage oder einer Idee.

Die Suche umfasst diese Sprachausgabe. Ergebnisse öffnen die Originalseite.