Werk · Hannah Arendt

Das Urteilen: Texte zu Kants politischer Philosophie

Ronald Beiner ediert Vorlesungen und Materialien zu Kants Urteilskraft, Einbildungskraft und Öffentlichkeit. Sie erhellen Arendts unvollendetes Vorhaben, sind aber kein dritter Band des Lebens des Geistes.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Arendts politisches Denken entstand aus deutscher Philosophie, jüdischer politischer Erfahrung, Exil und amerikanischem öffentlichem Leben. Historische Ereignisse lassen sich für sie selten bloß als Beispiele eines zeitlosen Systems verstehen. Verfolgen Sie die begrifflichen Unterscheidungen und prüfen Sie anschließend deren historische Beispiele und Ausschlüsse. Bei nachgelassenen Sammlungen ist die Anordnung durch Herausgeber von einem durch Arendt selbst geplanten und abgeschlossenen Buch zu unterscheiden.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Erweiterte Denkungsart

    Andere Standpunkte prüfen das Urteil, ohne allgemeine Einigkeit oder Aufgabe der eigenen Position zu verlangen.

  2. 02

    Zuschauer

    Abstand erschließt Handlungssinn und erzeugt Spannung zwischen Teilnahme und Urteil.

  3. 03

    Mitteilbarkeit

    Urteile suchen Zustimmung durch Gründe und Beispiele statt durch zwingende allgemeine Regeln.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Lesen Sie die Vorlesungen vor Beiners Deutung und markieren Sie die Grenze zwischen Text und Rekonstruktion.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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