Werk · Aristoteles

Kategorien

Die kurze Schrift unterscheidet Weisen auszusagen, was etwas ist: Substanz, Quantität, Qualität, Relation und weitere Kategorien. Alltägliche Beispiele führen zur schwierigen Frage, ob Wörter, Bedeutungen oder die Dinge selbst untersucht werden.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Als traditioneller Anfang des Organon prägte der Text jahrhundertelange Diskussionen über Universalien und Prädikation.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Erste Substanz

    Ein Individuum, etwa dieser Mensch oder dieses Pferd, trägt Eigenschaften, ohne selbst von einem zugrunde liegenden Subjekt ausgesagt zu werden.

  2. 02

    Aussagen und Insein

    Von einem Subjekt ausgesagt zu werden unterscheidet sich davon, in ihm zu sein; Grammatik allein erklärt diese Einteilung nicht.

  3. 03

    Relationen

    Eine Relation verweist auf etwas anderes und erschwert damit eine ausschließlich an selbstständigen Substanzen orientierte Ontologie.

03 / Die Gedanken vertiefen

Die Gedanken vertiefen

Von einem Träger ausgesagt und in ihm

Die Schrift unterscheidet, was von einem Subjekt ausgesagt wird, etwa eine Art über ein Individuum, von dem, was in einem Subjekt ist, etwa eine Eigenschaft in einem Körper. Dies erklärt Klassifikation und Aussagen, ohne Wörter schlicht mit Gegenständen gleichzusetzen.

Substanz und weitere Kategorien

Ein einzelner Mensch oder ein Pferd veranschaulicht erste Substanz; Quantität, Qualität, Relation und weitere Kategorien bezeichnen verschiedene Weisen der Bestimmung. Prüfen Sie die Beispiele und ihre Eignung für andere Wissenschaften oder Sprachen.

04 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Lesen Sie zunächst Kapitel 1–5 und entwickeln Sie eigene Beispiele, bevor Sie die zehn Kategorien vergleichen.

05 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

Weitere Texte erkunden
4. Jahrhundert v. Chr.; später überlieferte Textanordnung

Über die Interpretation

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