Existenzialismus und feministisches Denken · 1908–1986

Simone de Beauvoir

Freiheit entsteht mit anderen.

Die Philosophin, Romanautorin und Memoirenschreiberin Simone de Beauvoir untersucht Freiheit als stets in Körper, Geschichte und soziale Beziehungen eingebettet. Ihr Werk verbindet eine Ethik der Existenz mit der Analyse konkreter Bedingungen der Emanzipation.

Paris · Frankreich
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Was muss sich ändern, damit Freiheit eine wirkliche Möglichkeit wird?

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Biografie

Simone de Beauvoir wird in Paris in einer bürgerlichen katholischen Familie geboren. Studium und Lebensentscheidungen führen sie dazu, die an Frauen gerichteten Erwartungen zu hinterfragen. Ihr philosophisches Werk entfaltet sich in Essays, Romanen und autobiografischen Texten: verschiedene Formen, um die Begegnung einer einzelnen Existenz mit den Zwängen ihrer Zeit zu erkunden.

02 /

Philosophie

Frei sein heißt nicht, von nirgendwo aus zu wählen. Mittel, Körper, Geschichte und Institutionen prägen die Möglichkeiten einer Person. Nicht jeder Zwang hebt Freiheit auf, doch konkret wird sie durch materielle und soziale Bedingungen. Emanzipation verlangt daher mehr als die Aufforderung, etwas nur stark genug zu wollen.

03 /

Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

04 /

Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.