Der Wille zum Wissen
Foucault bezweifelt, dass die Moderne Sexualität lediglich zum Schweigen brachte. Er untersucht wachsende Diskurse, Expertenwissen und Geständnisse, durch die Sexualität zum Feld von Wissen und Macht wird.
Den Text verstehen
Der erste Band erschien 1976; spätere Bände veränderten das angekündigte Programm. Die Diskursthese bestreitet Repression nicht.
Die Kerngedanken
- 01
Repressionshypothese
Über Sexualität zu sprechen kann ebenso an Macht beteiligt sein wie Schweigen und Verbot.
- 02
Macht
Machtverhältnisse sind vielfältig, relational und mit Widerstandsmöglichkeiten verbunden.
- 03
Biopolitik
Praktiken regieren Bevölkerung, Gesundheit und Fortpflanzung durch Wissen und Institutionen.
Die Gedanken vertiefen
Macht und Sexualität
Prüfen Sie Repressionshypothese und Machtverhältnisse im Willen zum Wissen.
Den Text einordnen
Der erste Band erschien 1976; spätere Bände veränderten das angekündigte Programm. Die Diskursthese bestreitet Repression nicht. Foucault bezweifelt, dass die Moderne Sexualität lediglich zum Schweigen brachte. Er untersucht wachsende Diskurse, Expertenwissen und Geständnisse, durch die Sexualität zum Feld von Wissen und Macht wird.
Den Argumenten folgen
Repressionshypothese : Über Sexualität zu sprechen kann ebenso an Macht beteiligt sein wie Schweigen und Verbot. Macht : Machtverhältnisse sind vielfältig, relational und mit Widerstandsmöglichkeiten verbunden. Biopolitik : Praktiken regieren Bevölkerung, Gesundheit und Fortpflanzung durch Wissen und Institutionen.
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Vergleichen Sie das Programm von 1976 mit den Bänden von 1984 und beachten Sie Methoden- und Epochenwechsel. Der erste Band erschien 1976; spätere Bände veränderten das angekündigte Programm. Die Diskursthese bestreitet Repression nicht.
Fragen für die weitere Lektüre
- Welche Diskurse machen bestimmte Erfahrungen sichtbar oder unsichtbar?
- Wo erkennen Sie Widerstandsmöglichkeiten im untersuchten Verhältnis?
Sprechen, Schweigen und Klassifizieren können an Machtverhältnissen beteiligt sein.
Hinweise zur Lektüre
Vergleichen Sie das Programm von 1976 mit den Bänden von 1984 und beachten Sie Methoden- und Epochenwechsel.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗