Die Ordnung der Dinge
Foucault vergleicht historische Konfigurationen des Wissens über Sprache, Lebewesen und Reichtum. Er beschreibt die moderne Entstehung des Menschen als Gegenstand und Subjekt des Wissens, ohne sein biologisches Verschwinden vorherzusagen.
Den Text verstehen
Das Buch von 1966 beginnt mit Velázquez’ Las Meninas und untersucht Brüche der Wissensordnung. Die Gruppierung von Epochen wird historisch kritisiert.
Die Kerngedanken
- 01
Episteme
Eine historische Konfiguration macht bestimmte Ordnungen in mehreren Feldern denkbar.
- 02
Humanwissenschaften
Der Mensch wird empirischer Gegenstand und Bedingung der Erkenntnis.
- 03
Grenzen
Der „Tod des Menschen“ betrifft eine historische Wissensfigur, nicht das Aussterben der Art.
Hinweise zur Lektüre
Lesen Sie den Meninas-Auftakt und vergleichen Sie Beispiele zu Sprache und Leben.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗