Platonismus · Um 428/427–348/347 v. Chr.

Platon

Über den Anschein hinausblicken lernen.

Als Philosoph und Verfasser von Dialogen bringt Platon das Denken auf die Bühne. Gerechtigkeit, Liebe, Erkenntnis und Bildung werden zu Fragen, die Gesprächspartner mit unterschiedlichen Ansichten untersuchen. Seine Texte lassen sich nicht auf eine Sammlung endgültiger Antworten verkürzen.

Athen, Griechenland
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Wie erkennen wir Wahrheit und Gerechtigkeit jenseits dessen, was selbstverständlich scheint?

01 /

Biografie

Platon wuchs in einem privilegierten Athener Umfeld auf und erlebte, wie Krieg, politische Umbrüche und Sokrates’ Verurteilung seine Stadt erschütterten. Er machte den Dialog zu einer großen literarischen und philosophischen Form und gründete die Akademie. Sein Leben ist ungleichmäßig dokumentiert: Anekdoten und zugeschriebene Briefe erfordern Vorsicht.

02 /

Philosophie

Eine Meinung kann wahr sein, ohne dass ihr Vertreter Rechenschaft darüber ablegen kann. Die Dialoge untersuchen, was Erkenntnis sicher macht: Begründung, Verständlichkeit und ihr Verhältnis zum Gegenstand. Die Untersuchung entwickelt sich je nach Text anders und erreicht nicht immer eine abschließende Definition.

03 /

Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

04 /

Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.