Werk · Jean-Paul Sartre
Entwurf einer Theorie der Emotionen
Sartre beschreibt Emotion als geordnete Weise des Welterlebens, wenn gewöhnliches Handeln an Grenzen stößt.
Den Text verstehen
Der Essay führt Psychologie zur Phänomenologie, ohne eine vollständige klinische Theorie zu liefern.
Die Kerngedanken
- 01
Bedeutung
Emotion erschließt sich aus der veränderten Situation statt allein aus körperlicher Reaktion.
- 02
Magie
Die Gefühlswelt verändert erlebte Beziehungen, wenn praktische Mittel unzureichend erscheinen.
- 03
Leib
Emotion betrifft verkörpertes Bewusstsein, keine bloß freiwillige Denkentscheidung.
Hinweise zur Lektüre
Unterscheiden Sie am Angstbeispiel Erlebensbeschreibung, Physiologie und moralische Bewertung.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗