Werk · Immanuel Kant

Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen

Gegen Benjamin Constant bestreitet Kant, dass erhoffter Nutzen ein Recht auf bewusst falsche Erklärungen begründet.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Der kurze rechtsphilosophische Aufsatz ist nicht ungeprüft mit der gesamten Wahrhaftigkeitslehre gleichzusetzen.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Erklärung

    Verlässliche Erklärungen gelten als Bedingung einer Rechtsordnung.

  2. 02

    Folgen

    Ungewisse Wirkungen erschweren die Rechtfertigung einer Lüge allein durch erwartete Ergebnisse.

  3. 03

    Schwieriger Fall

    Das Mörderbeispiel vertritt eine auch unter Kantianern umstrittene Position.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Rekonstruieren Sie den Streit mit Constant genau. Unterscheiden Sie Lüge, Schweigen, Zwang und rechtserhebliche Erklärung vor der Verallgemeinerung.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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