Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen
Gegen Benjamin Constant bestreitet Kant, dass erhoffter Nutzen ein Recht auf bewusst falsche Erklärungen begründet.
Den Text verstehen
Der kurze rechtsphilosophische Aufsatz ist nicht ungeprüft mit der gesamten Wahrhaftigkeitslehre gleichzusetzen.
Die Kerngedanken
- 01
Erklärung
Verlässliche Erklärungen gelten als Bedingung einer Rechtsordnung.
- 02
Folgen
Ungewisse Wirkungen erschweren die Rechtfertigung einer Lüge allein durch erwartete Ergebnisse.
- 03
Schwieriger Fall
Das Mörderbeispiel vertritt eine auch unter Kantianern umstrittene Position.
Hinweise zur Lektüre
Rekonstruieren Sie den Streit mit Constant genau. Unterscheiden Sie Lüge, Schweigen, Zwang und rechtserhebliche Erklärung vor der Verallgemeinerung.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗