Metaphysik der Sitten
Zwei Lehren unterscheiden äußere Rechtsverhältnisse von ethischen Pflichten gegen sich und andere und geben praktischer Philosophie systematischen Inhalt.
Den Text verstehen
Nach den Grundlegungsschriften erschienen, verbindet das Werk Rechtslehre und Tugendlehre.
Die Kerngedanken
- 01
Recht
Das Zusammenbestehen äußerer Freiheiten kann geregelten öffentlichen Zwang rechtfertigen.
- 02
Tugend
Pflichten zu Zwecken verlangen eine Gesinnung, die äußerer Zwang nicht erzeugen kann.
- 03
Pflichten
Eigene Vollkommenheit und fremde Glückseligkeit ordnen Verpflichtungen, deren Anwendung Urteilskraft benötigt.
Hinweise zur Lektüre
Beginnen Sie mit beiden Einleitungen. Untersuchen Sie politische Ausschlüsse und Strafrecht mit ihren Argumenten, statt das ganze Werk allein mit dem Würdeprinzip gleichzusetzen.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗