Neue Erhellung der ersten Grundsätze metaphysischer Erkenntnis
Kant prüft Identität, Widerspruch und bestimmenden Grund. Er unterscheidet Erkenntnis- und Seinsgründe und untersucht Veränderung, Koexistenz und Beziehungen zwischen Substanzen.
Den Text verstehen
Die lateinische Habilitationsschrift diskutiert noch mit Leibniz und Wolff. Ihre Unterscheidungen entsprechen nicht vorbehaltlos den Kategorien der späteren Vernunftkritik.
Die Kerngedanken
- 01
Erkennen und Existieren
Unser Erkenntnisgrund muss nicht die Ursache des Bestehens seines Gegenstands sein.
- 02
Bestimmung und Wandel
Ereigniserklärung verlangt Bedingungen, die eine Folge erst ermöglichen.
- 03
Substanzbeziehungen
Koexistenz erfordert Verknüpfungen, die durch bloßes Nebeneinander nicht erklärt werden.
Hinweise zur Lektüre
Verfolgen Sie Sätze und Beweise und markieren Sie später veränderte metaphysische Bindungen.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗