Werk · Immanuel Kant

Rezension von Schulz' Sittenlehre

Kant prüft eine religionsübergreifende Moral, die Denken und Wollen auf notwendige Vorgänge zurückführt. Er fragt nach der Begründung von Rat, Verantwortung und der Unterscheidung von Gut und Böse.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Die Rezension von 1783 liegt vor der Grundlegung und behandelt Determinismus als behauptete Grundlage moralischer Erziehung.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Notwendigkeit

    Eine Handlung als Naturwirkung zu beschreiben erklärt nicht, weshalb Verhalten verbessert werden soll.

  2. 02

    Grade

    Wahrheit und Irrtum, Tugend und Laster bloß quantitativ zu unterscheiden verändert den Bewertungssinn.

  3. 03

    Praktische Freiheit

    Wer Verhalten durch Ansprache leiten will, setzt eine mögliche Selbstauffassung als Handelnder voraus.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Trennen Sie die Wiedergabe von Schulz' Behauptungen und Kants Einwände; berichtete Sätze sind nicht automatisch gebilligt.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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