Werk · Immanuel Kant

Von der Unrechtmäßigkeit des Büchernachdrucks

Ein Exemplar zu besitzen erlaubt nicht, die Rede seines Autors erneut zu veröffentlichen. Der Verleger handelt in dessen Namen; unbefugter Nachdruck greift in dieses Vertretungsverhältnis ein.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Der Aufsatz von 1785 behandelt kommerziellen Nachdruck vor heutigen Urheberrechtsordnungen und unterscheidet materielles Buch und öffentliche Mitteilung.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Exemplar

    Sacheigentum ermächtigt nicht automatisch dazu, im Namen des Verfassers öffentlich zu sprechen.

  2. 02

    Verleger

    Veröffentlichungsrecht gründet auf Beauftragung und einem Verhältnis zwischen Personen statt bloß auf Papierbesitz.

  3. 03

    Öffentlichkeit

    Gedankenverbreitung braucht rechtliche Bedingungen jenseits des Eigentums körperlicher Exemplare.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Rekonstruieren Sie die aufeinanderfolgenden Argumente, ohne diese Theorie mit sämtlichen heutigen Urheberrechtsregeln gleichzusetzen.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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