Werk · Platon

Kritias

Kritias schildert die Einrichtungen des alten Athen und den Reichtum von Atlantis. Geordnete Bürgerdisziplin steht einer zunehmend verdorbenen imperialen Gesellschaft gegenüber. Der überlieferte Dialog bricht ab, als Zeus die übrigen Götter ansprechen will.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Die Fortsetzung des Timaios behauptet eine Überlieferung durch Solon und ägyptische Priester. Diese literarische Behauptung belegt keinen archäologischen Standort von Atlantis.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Politischer Gegensatz

    Ein idealisiertes Ur-Athen liefert den Maßstab zur Beurteilung spektakulären Reichtums und territorialen Ehrgeizes der Atlantier.

  2. 02

    Materielle Fülle

    Kanäle, Metalle, Häfen und Bauwerke machen Macht sichtbar und fragen zugleich, ob Wohlstand Tugend erhält oder untergräbt.

  3. 03

    Verderbnis und Abbruch

    Das schwindende göttliche Element verbindet politischen Niedergang mit Charakter; das unvollendete Ende enthält das angekündigte Götterurteil vor.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Beziehen Sie geografische Einzelheiten auf den ethischen Gegensatz. Ergänzen Sie den unvollendeten Text weder durch moderne Atlantisgeschichten noch durch unbelegte historische Gleichsetzungen.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

Weitere Texte erkunden
4. Jahrhundert v. Chr.; Chronologie umstritten

Timaios

Datierung und Zuschreibung umstritten

Minos

Zurück zur Bibliografie

Die Bibliothek durchsuchen

Beginne mit einem Namen, einer Frage oder einer Idee.

Die Suche umfasst diese Sprachausgabe. Ergebnisse öffnen die Originalseite.