Werk · Platon

Euthyphron

Vor dem Gericht, an dem Sokrates wegen Gottlosigkeit angeklagt wird, will Euthyphron seinen eigenen Vater belangen. Seine Gewissheit über religiöse Pflichten eröffnet die Untersuchung dessen, was eine Handlung überhaupt fromm macht.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Die dramatische Begegnung liegt vor dem Prozess von 399 v. Chr. Die gescheiterten Definitionen betreffen die Form einer Erklärung, nicht bloß eine ungewöhnliche Glaubensmeinung.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Definition

    Ein vorbildliches Verfahren zu nennen erklärt noch nicht, welches Merkmal alle frommen Handlungen einschließlich unbekannter Fälle gemeinsam haben.

  2. 02

    Göttliche Zustimmung

    Lieben die Götter das Fromme, weil es fromm ist, oder besteht seine Frömmigkeit gerade in ihrer Liebe?

  3. 03

    Fürsorge und Dienst

    Spätere Vorschläge vergleichen Religion mit Pflege und Austausch, werfen dadurch aber neue Fragen nach göttlichen Bedürfnissen auf.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Notieren Sie jede Definition und ihren Einwand. Unterscheiden Sie das berühmte Dilemma von einer pauschalen Behauptung, Religion oder moralisches Wissen seien unmöglich.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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