Werk · Platon

Menexenos

Sokrates hält eine angeblich von Aspasia erlernte Grabrede, die Athen preist und Hinterbliebene tröstet. Die kunstvolle Bürgerrede steht in einem ironischen Gespräch darüber, wie öffentliche Rhetorik Zuhörer zu großartigem Selbstgefühl erhebt.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Der geschichtliche Horizont reicht über Sokrates’ Tod hinaus und kennzeichnet literarische Gestaltung. Die Mischung aus Parodie und ernstem Bürgersinn bleibt schwer auszulegen.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Öffentliches Lob

    Die Grabrede entwirft ein kollektives Ideal, in dem Abstammung, Tapferkeit und politische Einrichtungen einander wechselseitig bestätigen.

  2. 02

    Ausgewählte Geschichte

    Konflikte und Niederlagen werden schmeichelhaft angeordnet; Gedenken kann so Vergangenheit vereinfachen und das Selbstbild der Bürgerschaft stützen.

  3. 03

    Aspasias Autorität

    Eine vom Bürgerrecht ausgeschlossene Frau als Urheberin einzusetzen irritiert Annahmen darüber, wer die maßgebliche öffentliche Stimme der Stadt schafft.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Vergleichen Sie Rahmen und Rede. Welche Stellen verlangen aufrichtige Bewunderung, welche zeigen die rhetorische Herstellung nationaler Tugend und geschichtlicher Kontinuität?

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

Weitere Texte erkunden
4. Jahrhundert v. Chr.; Chronologie umstritten

Ion

Datierung und Zuschreibung umstritten

Kleitophon

Zurück zur Bibliografie

Die Bibliothek durchsuchen

Beginne mit einem Namen, einer Frage oder einer Idee.

Die Suche umfasst diese Sprachausgabe. Ergebnisse öffnen die Originalseite.