Idealismus und Willensmetaphysik · 1788–1860

Arthur Schopenhauer

Begehren verstehen, Mitleid ermöglichen.

Schopenhauer versteht die Welt als Vorstellung für ein Subjekt und Erscheinung rastlosen Willens. Kunst, Mitleid und Askese antworten unterschiedlich auf Begehren und Leiden; zugleich verlangen die Vorurteile seines Werks kritische Prüfung.

Danzig · Berlin · Frankfurt
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Wie verändert sich das Leben, wenn Begehren keine endgültige Befriedigung mehr verspricht?

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Biografie

Arthur Schopenhauer wurde 1788 in Danzig als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren. Sein Vater Heinrich Floris bestimmte ihn für den Handel; seine Mutter Johanna wurde eine erfolgreiche Schriftstellerin. Nach der preußischen Annexion Danzigs zog die Familie nach Hamburg. Reisen, Sprachenlernen und ein Schulaufenthalt in England ermöglichten eine ungewöhnlich europäische Bildung. Der Tod des Vaters 1805 erschütterte seinen Lebensweg, erklärt aber nicht seine gesamte Philosophie. Er gab die kaufmännische Laufbahn allmählich auf, während sich das Verhältnis zur Mutter verschlechterte. Das geerbte Vermögen verschaffte ihm später seltene geistige Unabhängigkeit und ermöglichte lange philosophische Arbeit ohne eine erfolgreiche feste akademische Stellung.

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Philosophie

Ein erkannter Gegenstand erscheint einem Subjekt durch Erkenntnisformen. Diese Abhängigkeit macht die Welt nicht zur privaten Fantasie, sondern fragt nach den Bedingungen möglicher Erfahrung und ihren Grenzen.

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Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

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Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.