Werk · Platon

Hippias maior

Sokrates fragt den gelehrten Hippias nach dem Schönen selbst. Schöne Menschen, Gold, Nützlichkeit sowie Seh- und Hörfreuden werden geprüft, müssen aber ein gemeinsames Merkmal erklären statt bloß anziehende Beispiele zu liefern.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Die Echtheit bleibt umstritten und findet moderne Verteidiger. Ein erfundener lästiger Frager trennt Sokrates’ Stimme von den Einwänden, die er vorbringt.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Beispiel und Erklärung

    Ein schönes Mädchen, Pferd oder Gefäß kann im Vergleich schön sein, ohne die Bedeutung des Schönen selbst zu erklären.

  2. 02

    Gut und nützlich

    Erzeugt das Schöne Gutes, unterscheiden sich Ursache und Wirkung; Schönheit durch Nutzen zu bestimmen schafft daher eine unerwartete Trennung.

  3. 03

    Gemeinsame Freude

    Schönheit auf Sehen und Hören zu beschränken verlangt eine gemeinsame Eigenschaft, die anderen Freuden fehlt.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Notieren Sie Definitionen und Gegenbeispiele. Behalten Sie die komische Frustration im Blick: Geistiges Ansehen schützt nicht vor Schwierigkeiten mit einer zunächst einfachen Frage.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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