Werk · Platon

Nomoi / Gesetze

Ein Athener, ein Spartaner und ein Kreter besprechen auf dem Weg zu einem Heiligtum eine Stadtgründung. Zwölf Bücher behandeln Bildung, Eigentum, Ämter, Verbrechen, Religion und die Einrichtungen, die ein gesetzliches Zusammenleben erhalten sollen.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Platons längster Dialog lässt Sokrates nicht sprechen. Der Vergleich mit der Politeia darf den eigenen Rahmen und Zweck seiner ausführlichen Gesetzgebung nicht verdecken.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Überzeugen und befehlen

    Gesetzesvorspiele vermitteln Gründe für Gehorsam und behalten zugleich Strafen sowie Zwangsgewalt bei.

  2. 02

    Erziehung durch Übung

    Musik, Spiel, Trinkgesellschaften und Körperdisziplin formen Lust und Schmerz, bevor vernünftige Unterweisung vollständig wirksam werden kann.

  3. 03

    Gesetzliche Grenzen

    Religionsaufsicht, Sklaverei und eingeschränktes Bürgerrecht zeigen Ausschlüsse eines Projekts, das zugleich Rechenschaft und Begrenzung willkürlicher Macht sucht.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Lesen Sie zuerst die Bildungsdiskussion. Trennen Sie Vorschläge für Magnesia vom tatsächlichen griechischen Recht und prüfen Sie die Rolle der Nächtlichen Versammlung sorgfältig.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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