Über die Einheit des Intellekts gegen die Averroisten
Thomas bestreitet, dass alle Menschen numerisch einen einzigen möglichen Intellekt teilen. Aristoteles-Auslegung und Theorie persönlichen Handelns greifen ineinander.
Den Text verstehen
Die Schrift von 1270 gehört zu Pariser Kontroversen über lateinische Positionen im Anschluss an Averroes; ihre genaue historische Zuordnung ist umstritten.
Die Kerngedanken
- 01
Persönliches Denken
Die Theorie muss erklären, wie diese einzelne Person denkt und versteht.
- 02
Auslegung
Thomas argumentiert mit Aristoteles, statt bloß Philosophie und Glauben entgegenzusetzen.
- 03
Zuschreibung
Das Etikett „Averroist“ beweist keine völlig identische Lehre aller Gegner.
Die Gedanken vertiefen
Wer denkt? Ein mittelalterlicher Streit
Thomas bestreitet, dass alle Menschen numerisch einen einzigen möglichen Intellekt teilen. Aristoteles-Auslegung und Theorie persönlichen Handelns greifen ineinander.
Persönliches Denken
Die Theorie muss erklären, wie diese einzelne Person denkt und versteht. Die Schrift von 1270 gehört zu Pariser Kontroversen über lateinische Positionen im Anschluss an Averroes; ihre genaue historische Zuordnung ist umstritten.
Auslegung
Thomas argumentiert mit Aristoteles, statt bloß Philosophie und Glauben entgegenzusetzen. Rekonstruieren Sie das Argument getrennt von späteren historischen Etiketten.
Zuschreibung
Das Etikett „Averroist“ beweist keine völlig identische Lehre aller Gegner. Thomas bestreitet, dass alle Menschen numerisch einen einzigen möglichen Intellekt teilen. Aristoteles-Auslegung und Theorie persönlichen Handelns greifen ineinander.
Fragen für die weitere Lektüre
- Was muss eine Theorie individuellen Denkens erklären?
- Wie trennt man eine Quelle von der Deutung ihres Gegners?
Rekonstruieren Sie das Argument getrennt von späteren historischen Etiketten.
Hinweise zur Lektüre
Rekonstruieren Sie das Argument getrennt von späteren historischen Etiketten.
Ausgaben & Quellen
Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗