Werk · Thomas von Aquin

Über die Ewigkeit der Welt

Die kurze Schrift fragt, ob eine vollständig von Gott abhängige Schöpfung keinen zeitlichen Anfang haben könnte. Sie trennt kausale Abhängigkeit und zeitlichen Vorrang.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Um 1270 in universitären Debatten geschrieben, bestreitet sie nicht den christlichen Anfangsglauben, sondern prüft seine philosophische Beweisbarkeit.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Abhängigkeit

    Eine Ursache kann die Existenz einer Wirkung erklären, ohne ihr zeitlich vorauszugehen.

  2. 02

    Zeit

    Eine hypothetisch ewige Welt machte Geschöpfe nicht unabhängig von ihrer Ursache.

  3. 03

    Glaube und Beweis

    Der Glaube an einen Anfang bedeutet nicht, dass Vernunft allein eine ewige Welt logisch ausschließt.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Unterscheiden Sie Glaubensaussage und das, was Thomas philosophisch beweisbar nennt.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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