Werk · Platon

Charmides

Nach einem Feldzug trifft Sokrates den schönen Charmides und fragt nach dessen Besonnenheit. Die Untersuchung führt von ruhigem Verhalten und Scham über das Tun des Eigenen und Selbsterkenntnis zu einem vorgeschlagenen Wissen des Wissens.

01 / Kontext & Überlieferung

Den Text verstehen

Charmides und Kritias gehörten später zur gewaltsamen oligarchischen Herrschaft. Dieser Hintergrund gibt ihrem selbstgewissen Gespräch über moralische Bildung einen beunruhigenden rückblickenden Sinn.

02 / Die Kerngedanken

Die Kerngedanken

  1. 01

    Erscheinung und Charakter

    Schönheit und gute Umgangsformen beweisen weder die untersuchte Tugend noch das Verständnis ihrer Anforderungen.

  2. 02

    Reflexives Wissen

    Kritias’ Vorschlag, Besonnenheit erkenne sich selbst und andere Wissensarten, stellt die Möglichkeit einer solchen Fähigkeit zur Diskussion.

  3. 03

    Wissen vom Guten

    Selbst eine sichere Unterscheidung von Wissen und Nichtwissen gewährleistet kein Glück ohne Verständnis dessen, welche Tätigkeiten tatsächlich nützen.

03 / Hinweise zur Lektüre

Hinweise zur Lektüre

Notieren Sie Definitionen und ihre Vertreter. Beziehen Sie den Schlussvorschlag, Sokrates zu zwingen, auf die Frage der Selbstbeherrschung, statt ihn als bloß freundlichen Scherz zu lesen.

04 / Ausgaben & Quellen

Ausgaben & Quellen

Zusammenfassungen und Kerngedanken sind eigenständige redaktionelle Interpretationen. Sie begleiten die Lektüre des Werkes und ersetzen keine Textausgabe. Redaktionelle Methode ↗

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