Christine de Pizan
Den Autoritäten mit Vernunft, Geschichte und Erfahrung antworten.
In Venedig geboren und am französischen Königshof aufgewachsen, wurde Christine de Pizan mit fünfundzwanzig Jahren Witwe und lebte fortan vom Schreiben; die Abschrift ihrer Handschriften überwachte sie selbst. In Gedichten, Allegorien, Geschichtsschreibung und politischen Traktaten widersprach sie gelehrter Frauenfeindlichkeit, trat für die Bildung von Frauen ein und beriet Fürsten mitten im Bürgerkrieg über gerechte Herrschaft.
Auf welche Belege stützt sich das Urteil darüber, wozu Frauen fähig sind?
Biografie
In Venedig geboren und am französischen Königshof aufgewachsen, wurde Christine de Pizan mit fünfundzwanzig Jahren Witwe und lebte fortan vom Schreiben; die Abschrift ihrer Handschriften überwachte sie selbst. In Gedichten, Allegorien, Geschichtsschreibung und politischen Traktaten widersprach sie gelehrter Frauenfeindlichkeit, trat für die Bildung von Frauen ein und beriet Fürsten mitten im Bürgerkrieg über gerechte Herrschaft.
02 /Philosophie
Christine misst das Zeugnis der Bücher an dem, was sie von wirklichen Frauen weiß, und behandelt gelehrten Konsens als zu prüfendes Argument, nicht als Urteil.
03 /Lektüreleitfäden
Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.
04 /Bibliografie
Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.
Eine erste Lektüre.
Die Stadt errichten
Verfolgen Sie, wie Vernunft, Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit Beispiele von Frauen zu einem Argument gegen gelehrte Frauenfeindlichkeit machen.
Das Buch von der Stadt der FrauenKlugheit für jeden Stand
Vergleichen Sie die Ratschläge an Fürstinnen, Gutsherrinnen, Bürgerinnen und arme Frauen im Buch von den drei Tugenden.
Das Buch von den drei TugendenHaupt und Glieder
Untersuchen Sie, wie das Buch vom politischen Körper Fürst, Adel und Volk durch wechselseitige Pflichten verbindet.
Das Buch vom politischen Körper