Französischer Frühhumanismus · Moral- und politische Philosophie · um 1364 – um 1430

Christine de Pizan

Den Autoritäten mit Vernunft, Geschichte und Erfahrung antworten.

In Venedig geboren und am französischen Königshof aufgewachsen, wurde Christine de Pizan mit fünfundzwanzig Jahren Witwe und lebte fortan vom Schreiben; die Abschrift ihrer Handschriften überwachte sie selbst. In Gedichten, Allegorien, Geschichtsschreibung und politischen Traktaten widersprach sie gelehrter Frauenfeindlichkeit, trat für die Bildung von Frauen ein und beriet Fürsten mitten im Bürgerkrieg über gerechte Herrschaft.

Venedig · Paris · Poissy
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Auf welche Belege stützt sich das Urteil darüber, wozu Frauen fähig sind?

01 /

Biografie

In Venedig geboren und am französischen Königshof aufgewachsen, wurde Christine de Pizan mit fünfundzwanzig Jahren Witwe und lebte fortan vom Schreiben; die Abschrift ihrer Handschriften überwachte sie selbst. In Gedichten, Allegorien, Geschichtsschreibung und politischen Traktaten widersprach sie gelehrter Frauenfeindlichkeit, trat für die Bildung von Frauen ein und beriet Fürsten mitten im Bürgerkrieg über gerechte Herrschaft.

02 /

Philosophie

Christine misst das Zeugnis der Bücher an dem, was sie von wirklichen Frauen weiß, und behandelt gelehrten Konsens als zu prüfendes Argument, nicht als Urteil.

03 /

Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

04 /

Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.

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