Renaissance-Humanismus · Skepsis · 1533–1592

Michel de Montaigne

Nicht das Sein malen, sondern den Übergang.

Michel de Montaigne war Parlamentsrat, Bürgermeister von Bordeaux und Landedelmann; nach seinem Rückzug in die Bibliothek 1571 schuf er eine neue Form des Schreibens, den Essai. Indem er sein Urteil an Büchern, Sitten, Freundschaft, Krankheit und Tod erprobte, machte er sich selbst zum Gegenstand seines Buches und gewann aus antiker Skepsis und Moralphilosophie eine beharrliche Untersuchung der Grenzen menschlichen Wissens.

Montaigne (Périgord) · Bordeaux · Rom
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Was weiß ich, und wie lebe ich mit dem, was ich nicht weiß?

01 /

Biografie

Michel de Montaigne war Parlamentsrat, Bürgermeister von Bordeaux und Landedelmann; nach seinem Rückzug in die Bibliothek 1571 schuf er eine neue Form des Schreibens, den Essai. Indem er sein Urteil an Büchern, Sitten, Freundschaft, Krankheit und Tod erprobte, machte er sich selbst zum Gegenstand seines Buches und gewann aus antiker Skepsis und Moralphilosophie eine beharrliche Untersuchung der Grenzen menschlichen Wissens.

02 /

Philosophie

Ein Essai ist eine Probe: Das Urteil übt sich an jedem großen oder kleinen Gegenstand, um die eigene Kraft und ihre Grenzen zu erkennen, nicht um eine Lehre vorzutragen.

03 /

Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

04 /

Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.

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