Lateinische Patristik · christlicher Platonismus · 354–430

Augustinus von Hippo

Die Wahrheit im Inneren suchen und über sich hinausgehen.

Der nordafrikanische Rhetoriklehrer Augustinus, später Bischof von Hippo Regius, verband die antike Philosophie, vor allem platonisches Denken, mit der christlichen Schrift. Seine Schriften über Gedächtnis, Zeit, Willen, Gnade und die zwei Bürgerschaften prägten lateinische Theologie und westliche Philosophie; seine Ansichten über Sünde, Sexualität und religiösen Zwang bleiben stark umstritten.

Thagaste · Karthago · Mailand · Hippo
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Wo findet ein unruhiges Herz Ruhe?

01 /

Biografie

Der nordafrikanische Rhetoriklehrer Augustinus, später Bischof von Hippo Regius, verband die antike Philosophie, vor allem platonisches Denken, mit der christlichen Schrift. Seine Schriften über Gedächtnis, Zeit, Willen, Gnade und die zwei Bürgerschaften prägten lateinische Theologie und westliche Philosophie; seine Ansichten über Sünde, Sexualität und religiösen Zwang bleiben stark umstritten.

02 /

Philosophie

Wahrheit sucht man, indem man sich von den äußeren Dingen in den Geist wendet und über ihn hinaus zu einem unwandelbaren Licht, das der Geist nicht hervorbringt, nach dem er aber urteilt.

03 /

Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

04 /

Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.

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