Lateinischer Neuplatonismus · aristotelische Logik · um 477 – um 524

Boethius

Im Sturz das Gut suchen, das Fortuna nicht zurücknehmen kann.

Boethius war römischer Senator und Gelehrter im ostgotischen Italien und wollte Aristoteles und Platon ins Lateinische übertragen, erklären und zeigen, wie weit sie übereinstimmen. Seine logischen Kommentare und theologischen Traktate prägten die Begriffssprache des lateinischen Mittelalters; wegen Hochverrats verurteilt, schrieb er im Gefängnis den Trost der Philosophie, einen Dialog über Fortuna, Glück, Vorsehung und Freiheit.

Rom · Ravenna · Pavia
Porträts: künstlerische Interpretationen
EINE FRAGE ZUM EINSTIEG

Was bleibt vom Glück, wenn Fortuna sich zurückzieht?

01 /

Biografie

Boethius war römischer Senator und Gelehrter im ostgotischen Italien und wollte Aristoteles und Platon ins Lateinische übertragen, erklären und zeigen, wie weit sie übereinstimmen. Seine logischen Kommentare und theologischen Traktate prägten die Begriffssprache des lateinischen Mittelalters; wegen Hochverrats verurteilt, schrieb er im Gefängnis den Trost der Philosophie, einen Dialog über Fortuna, Glück, Vorsehung und Freiheit.

02 /

Philosophie

Fortunas Wesen ist der Wechsel: Ihre Gaben gehörten nie dem, der sie besaß, und das Unglück kann, indem es die wahren Freunde zeigt, mehr lehren als das Glück.

03 /

Lektüreleitfäden

Eigene Einführungen erschließen die Werke, ihre zentralen Fragen und mögliche Wege zum Weiterdenken.

04 /

Bibliografie

Werke, Zeugnisse und weiterführende Lektüre sind gekennzeichnet. Die Daten beziehen sich auf die Entstehung oder die erste Veröffentlichung, wie im jeweiligen Eintrag erläutert.

LEKTÜRELEITFADEN

Eine erste Lektüre.

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